Einsamkeit und was sie mit uns macht!

 

Sehr lesenswerter Beitrag aus der Psychologie Heute zum Thema Einsamkeit....in der aktuellen Coronasituation brisanter denje!

"Auch für den Depressionsforscher Martin Hautzinger, Psychologieprofessor an der Universität Tübingen, sind Alleinsein und Einsamkeit getrennte Kategorien: „Alleinsein ist ein soziales Phänomen: Man ist nicht mit anderen zusammen. Einsamkeit hingegen ist ein psychologisches Phänomen. Man kann sich auch inmitten Hunderter Menschen einsam fühlen.“

Und man kann sich zu zweit einsam fühlen. Zwar hilft die Ehe den meisten, Einsamkeitsgefühle zu dämpfen, und Verheiratete sind statistisch gesehen weniger einsam als Unverheiratete. Eine Garantie gegen innere Verlassenheit wird bei der Hochzeit aber nicht mitgeliefert. „Tiefste Einsamkeit innerhalb einer Ehe ist ein großes literarisches Thema von Madame Bovary bis hin zu den Sopranos“, schreiben Cacioppo und Patrick.

 

0 Kommentare

Psychisch "erkrankt" und Coronazeit

 

Wie ist Corona und Quarantäne eigentlich für Menschen mit psychischen Erkrankungen? 
Lesenswerter Beitrag!

"Auch ich kenne Zeiten, in denen Verpflichtungen im Außen das einzige sind, was mich vor dem kompletten Absturz in die Dunkelheit bewahrt. In der Therapie lernen Depressive und andere psychisch Kranke immer auch, wie wichtig Struktur und feste Termine sind. Wie wichtig es ist, immer zur gleichen Zeit schlafen zu gehen, aufzustehen, einzukaufen, zur Arbeit zu fahren, Freunde zu treffen. Und all das ist plötzlich weg.

Wir sind in der sozialen Isolation nicht einfach bloß allein zu Hause. Wir sind zusammen mit dem Kriegsgebiet im Kopf eingesperrt. Na herzlichen Glückwunsch. "

https://www.zeit.de/…/isolation-coronavirus-quarantaene-dep…

#Isolation #Depression #Struktur #Belastung #Therapie#Existenzängste #Akzeptanz

Corona führt zur Isolation, der Alltag bricht weg: Für psychisch kranke Menschen wie unsere Autorin ist das besonders hart. Was sie belastet – und was ihr hilft.

 

0 Kommentare

Was tun in der Krise? - Lesestoff

Lesestoff für die Ostertage von einem sehr sehr wertgeschätzten Kollegen, Dr. Stefan Junker.

 

Er ist ein großartiger Therapeut, Coach, Supervisor und Lehrtherapeut! Er stellt sein Buch "Krisen - Hirn an. Klar denken und handeln bei trüben Aussichten" zur freien Verfügung! Danke Stefan!

 

Schöne Ostertage!🐣

 

https://www.doktorjunker.de/krise-hirn-an/

 

0 Kommentare

Es ist nie zu früh für Paartherapie!

Toller Beitrag zum Thema Partnerschaft/Ehe....es ist nie zu FRÜH für eine Paartherapie!👍Gar
Gerade aktuell in der Krisenzeit, kann es ebenfalls sinnvoll und hilfreich sein, sich Unterstützung zu suchen, wenn es zu Hause eng wird.

Unbedingt lesen!

 

"Häufig sind fehlende Kommunikation, unzureichende Fähigkeiten, Konflikte zu lösen, und der partnerschaftliche Umgang mit Stress der Kern des Problems. Diese Fertigkeiten gilt es aktiv zu fördern, wenn die Liebe halten soll – und das am besten so früh wie möglich. »Oft beginnen Paare eine Therapie, wenn es schon zu spät ist«, sagt Anne Milek, Paartherapeutin und Leiterin der Abteilung Paar- und Familienpsychologie an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Das führt dann zum Beispiel dazu, dass nur bei der Hälfte aller Paare beide Partner am Ende einer Therapie signifikant zufriedener mit der Beziehung sind. 30 bis 60 Prozent fallen innerhalb von zwei Jahren wieder in alte Gewohnheiten zurück. »Man kann im Grunde nicht früh genug damit beginnen, seine Beziehungskompetenzen zu stärken. Präventive Ansätze sind effektiver als späte Schadensbegrenzung«, erklärt Milek."

0 Kommentare

Frustrierende Partnersuche

 

Toller Beitrag zum Thema Partnersuche und dem Frust dahinter.

"Diese Angst zu überwinden ist die eigentlich Kunst der Partnersuche und die große Herausforderung. Es braucht Mut und Vertrauen. Nicht nur gegenüber anderen, auch gegenüber sich selbst. Es heißt, man müsse sich nur selbst genug lieben, dann würde das schon alles glatt gehen. Aber wie soll man sich lieben, wenn man permanent denkt: „Was stimmt nicht mir, dass ich keinen Partner finde?“ Nach meiner Erfahrung wäre esschon ein gewaltiger Fortschritt für viele, mit sich selbst befreundet zu sein, die eigenen Schwächen und Fehler annehmen zu können und zu erkennen, dass diese immer auch Stärken sein können – vielleicht auch nur in anderen Situationen. Am Ende entscheidet der Selbstwert über den Erfolg in der Liebe, denn der Selbstwert ist der Dreh- und Angelpunkt unseres Bindungsverhaltens, das unsere Partnerwahl und unseren Wunsch nach Nähe und Distanz steuert."

0 Kommentare