Zweiter Lockdown...was tun gegen den Blues?1

Was tun gegen den Lockdown Blues?!....wir brauchen eine Perspektive!
Im Interview ein paar Vorschläge...
"Leonhard Schilbach: Tatsächlich könnte man denken: Die faktischen Bedingungen und die Limitationen sind ähnlich wie im Frühjahr, deshalb wird es uns leichter fallen. Aber ich glaube, diese Sichtweise ist naiv. Ich fürchte, der zweite Lockdown wird für viele Menschen psychisch schwieriger auszuhalten sein.
ZEITmagazin ONLINE: Warum?
Schilbach: Nun, Menschen haben ein Gedächtnis und nutzen Erfahrungen, um Erwartungen für die Gegenwart und Zukunft zu generieren. Viele haben noch vor Augen, wie anstrengend die Zeit des ersten Lockdowns war, oder wie traurig und einsam. Ich glaube auch, dass viele damals die Hoffnung hatten, dass sie da jetzt einmal durchmüssen und dann nie wieder. Jetzt, vor dem zweiten Lockdown, ist klar, dass es anschließend erneut zu einer Verschlechterung kommen kann. Dies kann uns lähmen. Psychologisch gesehen wäre es deshalb so wichtig, wenn neben dem Einfordern eines neuen Kraftaktes auch eine Perspektive angeboten würde, wie es danach weitergehen kann, ohne dass immer wieder Lockdowns erforderlich werden. Menschen müssen in schwierigen Phasen einen Sinn und ein Ziel sehen, sonst halten sie eventuell nicht durch."

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